Ernährung und Krebs: So könnten 30-40% aller Krebserkrankungen verhindert werden

Überblick

Im Jahr 2007 wurde vom World Cancer Research Fund und dem American Institute of Cancer Research der umfassendste Bericht über die Verbindungen zwischen Lebensmitteln, Ernährung, körperliche Aktivität und der Krebsprävention veröffentlicht.

Über 200 Wissenschaftler und andere Experten aus der ganzen Welt waren involviert.

Neun unabhängige, wissenschaftliche Institutionen identifizierten 500.000 Studien von welchen 7000 als relevant beurteilt wurden. Ein Expertengremium von 21 weltbekannten Wissenschaftlern überprüfte die Ergebnisse und Beurteilungen. Diese umfassende Überprüfung führte zu den öffentlichen Gesundheitszielen sowie den persönlichen Empfehlungen für die Krebsprävention.

Doch wer hat davon etwas mitbekommen?

Nur die wenigsten kennen diese persönlichen Empfehlungen.

Ich schätze, dass bei einer Umfrage auf der Straße weniger als 5 Prozent der Befragten einen Hauch einer Ahnung von diesen Empfehlungen hätten.

Daher folgend eine Zusammenfassung dieses für die Gesundheit so wichtigen Berichtes. Zusätzlich dazu fließen die Informationen und Schlussfolgerungen einer Meta-Analyse aus dem Nutrition Journal 2004 mit ein.

Die erste Empfehlung

die-erste-empfehlung ernährung und krebs Ernährung und Krebs: So könnten 30-40% aller Krebserkrankungen verhindert werden die erste empfehlung

Die erste Empfehlung betrifft die Körperfettmasse.

Es wird empfohlen, so schlank wie möglich zu bleiben, und zwar innerhalb des normalen Körpergewichtsbereichs.

Unter dem normalen Körpergewicht sind die von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebenen Werte zu verstehen.

So sollte während der Kindheit und im Jugendalter der BMI im unteren Bereich des normalen BMI für 21 Jährige liegen.

Weiter wird empfohlen, dass ab dem 21. Lebensjahr, dass Körpergewicht im normalen Bereich liegen sollte und eine Zunahme des Körpergewichts und des Bauchumfangs im Erwachsenenalter zu vermeiden ist.

Ein rasant wachsendes Problem

Inzwischen sind die Deutschen Europas dickste: 66,0% der Männer und
50,6% der Frauen sind übergewichtig, wobei jeder fünfte Bundesbürger adipös ist. 1 In den meisten reichen Ländern haben sich Übergewicht sowie Adipositas zwischen 1990 und 2005 verdoppelt.

maenner-uebergewicht-1975-2014 ernährung und krebs Ernährung und Krebs: So könnten 30-40% aller Krebserkrankungen verhindert werden Maenner Uebergewicht 1975 2014
Die Entwicklung von 1975 bis 2014 der Anteil der Männer weltweit, die fettleibig sind in Prozent (BMI über 30). Je röter die Einfärbung, desto größer ist der Anteil im jeweiligen Land; die rote Farbe bedeutete einen Anteil von mehr als 40 Prozent. © NCD Risk Factor Collaboration

Die lebenslange Beibehaltung eines normalen Körpergewichts könnte eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Krebserkrankungen sein. Normales Körpergewicht schützt außerdem gegen eine Reihe anderer, häufig auftretender,
chronischer Krankheiten.

Übergewicht und Adipositas erhöhen neben dem Risiko bestimmter Krebserkrankungen eine weitere Reihe an Krankheiten. Dazu zählen Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzkrankheiten, erhöhte Blutfettwerte und erhöhter Bluthochdruck.

Zusätzlich birgt Übergewicht in der Kindheit die Gefahr von Übergewicht im Erwachsenenalter.

Hier eine Reihe nützlicher Artikel, die dieses Problem beheben können:

Die zweite Empfehlung

empfehlung-nummer-zwei ernährung und krebs Ernährung und Krebs: So könnten 30-40% aller Krebserkrankungen verhindert werden empfehlung nummer zwei

Es wird empfohlen, dass körperliche Aktivität ein Teil des täglichen Lebens darstellt.

Besonders in den industrialisierten Ländern kommt die körperliche Aktivität kürzer als sie es naturgemäß sein sollte. Diese bewegungsarme Lebensweise hat sich wie Übergewicht und Adipositas vor allem in den reichen Ländern entwickelt. Heutzutage ist diese Lebensweise in fast allen Ländern üblich geworden.

So haben Menschen, die körperlich aktiv sind, ein geringeres Risiko an 13 Krebsarten zu erkranken, verglichen mit denen, die sich am wenigsten moderat bis stark in ihrer Freizeit betätigen.

Diese hatten:

  • Ein 20 bis 26 Prozent geringeres Risiko an Leber-, Nieren-, Magen-, Lungen- (bei Rauchern und Ex-Rauchern), Gebärmutterkrebs und myeloischer Leukämie zu erkranken.
  • Ein 10 bis 15 Prozent geringeres Risiko an Dickdarm-, Hals- und Nackenkrebs, Blut- und Brustkrebs zu erkranken
  • Und ein 42 Prozent geringeres Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken (Adenocarcinoma)

Körperliche Aktivität schützt nicht nur vor bestimmten Krebserkrankungen, als auch vor Übergewicht und Adipositas, sondern macht auch heller, spritziger, klüger, baut Stresshormone ab, fördert die Produktion von kreativen Hormonen, lässt Immunzellen wirksamer werden und lässt Endorphine (Glückshormone) ansteigen.

Eine bewegungsarme Lebensweise ist somit eine Mitursache von Krebserkrankungen, Übergewicht, Adipositas und einer Gewichtszunahme.

Unabhängig von der körperlichen Aktivität stellen Gewichtszunahme, Übergewicht und Adipositas Risikofaktoren für Krebserkrankungen dar.

Tipps zur Umsetzung:

  • Gemeinsam mit Partner/in oder Freund/in eine Sportart suchen, die einem Spaß bereitet und welche man regelmäßig ausführen kann
  • Zusätzlich zum Sport mehrmals während der Arbeit aufstehen und sich bewegen
  • Ein Fitnessstudio in der Umgebung suchen und dort anmelden
  • Mit dem Joggen anfangen und Schrittweise steigern – möglichst mehrmals pro Woche laufen

Die dritte Empfehlung

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Die dritte Empfehlung bezieht sich auf Lebensmittel und Getränke, die eine Körpergewichtszunahme fördern.

Der Verzehr energiedichter Lebensmittel sollte begrenzt werden und zuckerhaltige Getränke sind zu vermeiden.

Unter energiedichten Lebensmitteln werden Lebensmittel mit einem Energiegehalt von mehr als 255kcal pro 100g definiert. Hier sind erneut, stark verarbeitete, energiedichte Nahrungsmittel wie Fast Food und Co. gemeint. Bei Nüssen und Samen konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie zur Gewichtszunahme beitragen, wenn sie im Rahmen einer gesunden Ernährung verzehrt werden.

Im Gegenteil zeigte sich in Studien, dass Nüsse nicht nur wichtige Nähr- und Vitalstoffliferanten sind, sondern auch Krebs- und andere Krankheiten präventieren können.

Auch sollte bei Nüssen darauf geachtet werden, dass sie nicht gesalzen oder gezuckert verzehrt werden.

Unter „zuckerhaltigen Getränke“ sind jene Getränke zu verstehen, denen Zucker zugesetzt wurde. Auch Fruchtsäfte sollten nur begrenzt konsumiert werden.

„Fast Food“ sollte, wenn überhaupt, nur selten verzehrt werden

Darunter sind schnell verfügbare Lebensmittel zu verstehen, welche meist stark verarbeitet und energiedicht sind und des öfteren in größeren Portionen konsumiert werden.

Zuckerhaltige Getränke

Zuckerhaltige Getränke liefern Energie, ohne dabei ein Sättigungsgefühl oder eine Verringerung der nachfolgenden Nahrungsaufnahme zu bewirken. Damit wird eine überhöhte Energiezufuhr gefördert, die eine Körpergewichtszunahme fördert.

Derzeit nimmt der Konsum von energiedichten Lebensmitteln und gezuckerten Getränken weltweit zu und trägt vermutlich zum globalen Anstieg von Übergewicht bei.

Die Empfehlungen sind auf die Prävention einer Gewichtszunahme, Übergewicht und Adipositas gerichtet.

Weitere Fakten vom CSPI zu gezuckerten Getränken

  • Übergewicht: Ein extra Softdrink pro Tag erhöht das Risiko von Kindern in späteren Jahren übergewichtig zu werden, um 60 Prozent. 2 3
  • Übergewicht: Erwachsene, die ein zuckerhaltiges Getränk oder mehr pro Tag trinken, sind um 27 Prozent eher übergewichtig als Nichttrinker, unabhängig vom Einkommen oder Ethnizität. 4 5
  • Diabetes: Personen, die regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumieren — also ein bis zwei Dosen oder mehr pro Tag — haben ein 26 Prozent höheres Risiko Diabetes Typ 2 zu entwickeln, verglichen mit denjenigen, die selten solche Getränke trinken. Für Jugendliche ist das Risiko noch höher. 6 7 8
  • Karies: Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken — besonders von sauren kohlensäurehaltigen Getränken — fördert Karies und Zahnerosionen. 9 10 11 12 13 14

Unter einer Zahnerosion versteht man den Verlust von Zahnsubstanz.

  • Der Konsum von gezuckerten Getränken wird mit fast dem doppelten Risiko von Kavitäten (Hohlräumen im Zahn) bei Kindern assoziiert 15 und erhöht die Wahrscheinlichkeit bei Erwachsenen. 16 Nicht behandelte Zahnlöcher können zu Schmerzen, Infektionen und Zahnverlusten führen. 17 18
  • Herzkrankheiten: Männer, die ein gezuckertes Getränk oder mehr pro Tag trinken, haben ein 20 Prozent höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder von einem Herzinfarkt zu sterben, als Männer die nur selten zuckerhaltige Getränke trinken. 19 Eine Studie mit Frauen fand ähnliche Verbindungen zwischen zuckerhaltigen Getränken und Herzkrankheiten heraus. 20 21 22

Die vierte Empfehlung

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Empfohlen wird, überwiegend pflanzliche Lebensmittel zu verzehren.

Natürliche Ballaststoffquellen wie relativ unverarbeitetes Getreide (zum Beispiel Vollkornbrot oder Haferflocken), Hülsenfrüchte sowie weitere natürliche Lebensmittel, sollten zu einem Verzehr von mindestens 25g Ballaststoffen pro Tag beitragen.

Die DGE empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 30g, welche durchschnittlich in Deutschland weder von Frauen noch von Männern erreicht wird.

Dies liegt an der typisch westlichen Ernährungsweise, die unter anderem arm an Ballaststoffen ist. Gleichzeitig gibt es einen wissenschaftlichen Grund für Heißhungerattacken und dabei spielen Ballaststoffe eine entscheidende Rolle.

Und hier findest du 18 weitere besonders ballaststoffreiche Lebensmittel, die dir nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch deine Gesundeit fördern.

Der durchschnittliche Verzehr von nicht stärkehaltigem Gemüse und von Obst sollte mindestens 600 g pro Tag betragen.

Zu nicht stärkehaltigem Gemüse zählt unter anderem grünes Gemüse. Nicht stärkehaltiges Gemüse liefert die meisten Nährstoffe pro Kalorie bei gleichzeitig niedrigster Energie. Diese Art von Gemüse besitzt somit die höchste Nährstoffdichte.

Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Brokkolisprossen
  • Brokkoli
  • Karotten
  • Pilze
  • Grünkohl
  • Sauerkraut
  • Spinat
  • Avocados
  • Radieschen
  • Tomaten
  • grüne Bohnen
  • Rotkohl

Des Weiteren wird aufgrund der wissenschaftlichen Daten empfohlen, zu jeder Mahlzeit relativ unverarbeitetes Getreide und/oder Hülsenfrüchte zu essen.

Hülsenfrüchte haben eine niedrige Energiedichte bei gleichzeitig hoher Nährstoffdichte und fördern damit ein normales Körpergewicht. 23

Stark verarbeitete, stärkehaltige Lebensmittel sollten begrenzt werden. Dazu zählen Fast Food Produkte wie Pommes Frites, Chips und Produkte aus Auszugsmehlen.

Früchte und Gemüse

Eine besonders wichtige Nachricht der modernen Ernährungsforschung ist diese, dass eine Ernährung, die reich an Obst und Gemüse in Kombination mit der Vermeidung von Übergewicht, der Meidung von „schlechten Kalorien“ und einem gesunden Lebensstil eine wirkungsvolle und einfache Methode darstellt, um das Risiko für eine Vielzahl von Krebsarten entscheidend zu reduzieren.

Gleichzeitig schützt ein solcher Lebensstil gegen fast alle anderen Krankheiten, inklusive Herzkrankheiten und Diabetes mellitus Typ 2.

Unter einer auf Pflanzen basierenden Kost wird eine Kostform verstanden, die jene pflanzlichen Lebensmittel in den Mittelpunkt stellt, die einen hohen Gehalt an
Nährstoffen, Ballaststoffen und einer niedrigen Energiedichte aufweisen.

Geringe Ballaststoffaufnahme

Nicht verarbeitete, pflanzliche Lebensmittel sind reich an Ballaststoffen. Milchprodukte, Eier und Fleisch enthalten allesamt keine Ballaststoffe. Auch enthalten verarbeitete Produkte aus Getreide keine oder kaum noch Ballaststoffe, obwohl Getreide ein wertvolles und ballaststoffreiches Lebensmittel ist. Ein Mehl vom Typ 405 enthält verglichen mit dem Vollkornmehl keinerlei Ballaststoffe mehr. Aus diesem Grund ist eine Ernährung, die reich an tierischen Produkten und Produkten aus Auszugsmehlen ist, (das sind Produkten, die aus nährstoffarmen Mehl hergestellt und stark verarbeitet wurden) arm an Ballaststoffen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung garantiert zusätzlich eine Aufnahme von vielen anderen Nährstoffen, die für die Gesundheit von Entscheidung sind.

Ein weiteres Resultat ist ein gesunder Darm, da der Darm dank der Ballaststoffe den Speisebrei rascher und einfacher weiterbewegen kann.

Die European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)-Studie konnte zeigen, dass mit einer erhöhten Aufnahme von Ballaststoffen, dass Risiko für Dickdarmkrebs sinkt (je 10 Gramm/Tag mehr Ballaststoffe ein 11 Prozent geringeres Risiko). Diese Studie gehört zu den größten Kohortenstudien der Welt mit über 520.000 Teilnehmern aus 10 unterschiedlichen europäischen Ländern, verfolgt über fast 15 Jahre.

Auch zeigte sich in dieser Studie, dass die Ballaststoffe aus möglichst unverarbeiteten Getreideprodukten das Risiko senken an Typ-2-Diabetes zu erkranken. So war die Aufnahme von Getreide-Ballaststoffen mit einem um 33 Prozent verringerten Diabetes-Risiko verbunden. 24

Tipps zur Steigerung der Ballaststoffaufnahme:

Wer in der Vergangenheit eher zu Weißbrot und anderen Produkten aus Auszugsmehlen gegriffen hat und zusätzlich eine Ernährung verfolgte, die reich an tierischen Produkten war, sollte die Umstellung langsam angehen.

Oft wird der Fehler gemacht, dass von heute auf morgen zu viel Ballaststoffe auf einmal aufgenommen werden. Dies kann zu Magenbeschwerden und der Fehlinterpretation führen, dass man keine Ballaststoffe vertragen könne.

Entscheidend ist somit eine schrittweise Steigerung der Aufnahme.

Die fünfte Empfehlung

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Empfohlen wird, den Verzehr von rotem Fleisch zu begrenzen und den Verzehr von verarbeitetem Fleisch zu vermeiden.

Laut der Definition des Berichts ist unter verarbeitetem Fleisch jenes Fleisch zu verstehen, welches durch Räuchern, Beizen, Salzen oder durch die Zugabe von chemischen Konservierungsmitteln haltbar gemacht wurde, inklusive der Anteile, die in verarbeiteten Produkten enthalten sind.

Pro Woche sollten nicht mehr als 300g rotes Fleisch verzehrt werden. Von diesem Anteil sollte sehr wenig, wenn überhaupt, etwas verarbeitet sein.

Des Weiteren sollten Menschen, die regelmäßig Fleisch verzehren, nicht mehr als 500g pro Woche essen. Auch davon sollten sehr wenig, wenn überhaupt, verarbeitet sein.

Auch wird erwähnt, dass Fleisch eine wertvolle Quelle für Nährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin B12 sein kann.

Die Empfehlung ist jedoch nicht als Aufforderung zu verstehen, Fleisch zu essen, wenn dies bislang nicht Teil der Ernährung war.

Omega 3:6 Unausgewogenheit

Ein weiteres typisches Merkmal, dass in westlichen Ländern zu beobachten ist, ist die Imbalance zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

In Tierstudien zeigte sich, dass Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure, EPA, DHA) vor verschiedenen Krebsarten schützen, während Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure, Arachidonsäure) krebsunterstützend wirken, da sie das Wachstum von Zellen sowie Entzündungen fördern.

Omega-3-Fettsäuren regulieren Entzündungen und das Zellwachstum.

Bis auf eine Studie fanden alle Studie, die im Rahmen der Meta-Analyse betrachtet wurden, dass ein höheres Verhältnis von O-3-FS zu O-6-FS zu einem reduzierten Brustkrebsrisiko führt.

„Du bist nicht nur was du isst,
sondern auch was die Tiere essen die du isst.“

Auch Kühe und Hühner bekommen „Junk Food“ und das spiegelt sich in der Imbalance zwischen Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren wieder.

Normalerweise gebären Kühe im Frühling. In dieser Zeit ist das Gras am luxuriösesten. Frühlingsgras ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, weshalb sich diese Fettsäuren in der Milch von ausschließlich grasgefütterten Kühen und den Derivaten Joghurt und Käse widerspiegeln.

Durch steigende Nachfrage wurden Weiden durch Farmbatterien ersetzt. Kühe, Hühner aber auch Zuchtlachs werden sowohl mit Soja, Getreide oder Mais gefüttert. Allesamt enthalten fast keine Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren gelten als essenziell, da der Körper sie nicht selbst produziert und auf die Zufuhr von außen angewiesen ist. Somit ist die aufgenommene Quantität dieser Fettsäuren direkt daran gebunden, was die Tiere essen, die wir essen.

Wenn die Tiere ausschließlich Gras essen, dann enthalten die tierischen Produkte ein Verhältnis der Fettsäuren von fast 1 zu 1. Werden sie jedoch mit Soja, Getreide, Mais oder anderem Kraftfutter gefüttert resultiert das in einer starken Imbalance.

So enthalten:

  • Eier von Küken, die mit Getreide gefüttert wurden 20-mal mehr O-6-FS als O-3-FS 25
  • Milchprodukte von Kühen, die nur 1/3 des Jahres Gras aßen, 42,7 mal mehr O-6-Fs als O-3-FS 26

In der größten Studie dieser Art fanden Wissenschaftler heraus, dass Bio-Milch als auch Bio-Fleisch 50 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren enthalten als die konventionellen Produkte. Auch zeigte sich, dass diese Bio-Produkte mehr Antioxidantien und Mineralien enthalten. 27 28

Auch sollte man an dieser Stelle wissen, dass Bio nicht gleich Bio ist und die unterschiedlichen Labels für unterschiedliche Bedingungen stehen.

Eine mögliche Lösung wäre einen regionalen Bio-Bauern zu besuchen und für ein Stück Fleisch lieber mehr Geld auszugeben. Dafür erhält man höhere Qualität, besseren Geschmack und reduziert gleichzeitig seinen Fleischkonsum.

Auch gibt eine ganze Reihe an pflanzlichen Lebensmitteln, die die wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Dazu zählen unter anderem:

  • Walnüsse
  • Leinsamen (besonders empfehlenswert sind geschrotete Leinsamen)
  • Grünkohl
  • Oliven

Die sechste Empfehlung

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Generell sollte zur Krebsprävention überhaupt kein Alkohol getrunken werden.

Wenn alkoholische Getränke getrunken werden, sollte der
Konsum auf nicht mehr als zwei Gläser pro Tag für Männer und
ein Glas pro Tag für Frauen begrenzt werden

Kinder und Schwangere sollten keine alkoholischen Getränke trinken.

Ein „Glas“ enthält etwa 10-15 Gramm Ethanol (Ethanol ist reiner Alkohol).

Die siebte Empfehlung

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Die siebte Empfehlung bezieht sich auf Haltbachmachung, Verarbeitung und Zubereitung.

Empfohlen wird seinen Salzkonsum einzuschränken.

Ein erhöhter Salzkonsum führt zu erhöhtem Blutdruck und fördert Herzkrankheiten und Schlaganfälle.

  • Eine um 30-35% Reduktion der Salzaufnahme (bei Personen über 30 Jahren) führte in Finnland zu einer 75-80% geringeren Sterblichkeit bei Personen unter 65 Jahren, die durch Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten ausing. Während dieser Zeit stieg die Lebenserwartung der Finnen um 6-7 Jahre 29

Mehr dazu + hilfreiche Handlungsschritte: Salz: Der vergessene Killer

Weiter wird empfohlen, die Aufnahme von Aflatoxinen durch verschimmeltes Getreide oder Hülsenfrüchte zu vermeiden.

Aflatoxin ist eine bestimmte Schimmelpilzart und gehört zu den in der Natur am stärksten vorkommenden krebserzeugenden Stoffen. Beim Kochen werden diese nicht zerstört, da sie zum Großteil hitzestabil sind.

Auch wird empfohlen, dass Lebensmittel ohne Salz haltbar gemacht werden sollten und der Verzehr von gepökelten, gesalzenen oder salzigen Lebensmitteln zu vermeiden ist.

Lebensmittel sollten gekühlt, eingefroren, getrocknet, eingemacht, oder fermentiert werden.

Täglich sollten weniger als 5g (2g Natrium) Salz aufgenommen werden. Übrigens stammt der größte Teil der täglich aufgenommenen Salzmenge nicht aus dem Salzstreuer, sondern aus Brot und Brötchen (~28%), Fleisch und Wurstwaren (15-21%) und Milchprodukten (10-11%).

Auch Fertigprodukte wie die TK-Pizza sind besonders salzig. Eine große TK-Pizza sprengt bereits den empfohlenen Rahmen von 5g Salz pro Tag.

Die achte Empfehlung

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Die achte Empfehlung bezieht sich auf Nahrungsergänzungsmittel.

Ausschließlich sollte der Nährstoffbedarf durch Lebensmittel gedeckt werden, so die Empfehlungen. Für die Krebsprävention werden keine Nahrungsergänzungsmittel empfohlen.

Weiter wurde das Ziel herausgegeben, dass der Anteil der Bevölkerung, die eine ausreichende Nährstoffversorgung ohne Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln erreicht, maximiert werden sollte.

Um eine ausreichende Nährstoffversorgung zu erreichen, sollten die oben genannten Empfehlungen umgesetzt werden:

  • Täglicher Verzehr von durschn. 600g nicht stärkehaltigem Gemüse und von Obst
  • Täglich 30g Ballaststoffe mittels ballaststoffreicher Lebensmittel
  • Häufiger Verzehr von Hülsenfrüchten und relativ unverarbeitetem Getreide, wenn möglich zu jeder Mahlzeit

Die Einschätzungen des Ausschusses kamen zu dem Ergebnis, dass Lebensmittel und Getränke und nicht Nahrungsergänzungsmittel die günstigere Ernährungsform sind. Die in Studien gefundenen Ergebnisse, in speziellen Hochrisikogruppen, treffen nicht notwendigerweise auf die allgemeine Bevölkerung zu.

Aus diesem Grund wird eine Erhöhung der Zufuhr relevanter Nährstoffe mittels der üblichen Kost vorgezogen. Auch wird betont, dass es „Situationen gibt, in denen der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert ist.“

Was also genaustens tun?

  • Täglich mit frischen, möglichst pflanzlichen und unverarbeiteten Produkten leckere und gesunde Gerichte kochen
  • Gesunde Snacks mit zur Arbeit nehmen (Obst, Vollkornbrot-Sandwichs, Gemüsesticks mit natürlichem & gesundem Dip, Nüsse)
  • Von Hülsenfrüchten gleich etwas mehr kochen, sodass diese in den kommenden Tagen einfach und unkompliziert verzehrt werden können

Spezielle Empfehlung 1

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Eine weitere und spezielle Empfehlung ist diese, dass Mütter stillen sollten und Säuglinge gestillt werden sollten, da es Mutter und Kind schützt.

Säuglinge sollten möglichst bis zu sechs Monaten
ausschließlich gestillt werden; danach sollte mit der
Einführung der Beikost begonnen werden.

“Ausschließlich“ bedeutet nur Muttermilch,
ohne anderes Essen oder Trinken,
einschließlich Wasser

Allgemein ist bekannt, dass das Stillen Vorteile für Mütter als auch für Kinder hat. Allerdings wird nur 1 von 5 Kindern, in Ländern mit einem hohen Einkommen, bis zum 12. Monat gestillt, während nur 1 von 3 Kindern, in Ländern  mit niedrigen und mittlerem Einkommen, ausschließlich bis zum 6. Monat gestillt wird.

Die größte und detaillierteste Studie, die die Vorteile vom Stillen weltweit untersuchte kam unter anderem zum Ergebnis, dass jährlich mit zunehmenden stillen über 800.000 Todesfälle von Kindern und jährlich 20.000 Todesfälle durch Brustkrebs verhindert werden könnten. 30

Obwohl das Stillen eine der effektivsten, präventierensten Gesundheitsmaßnahmen für Kinder und Mütter ist und dies unabhängig davon, wo sie leben, wird das Stillen als eine entscheidende Notwendigkeit für die Gesundheit der Bevölkerung übersehen.

Stillen schützt eventuell vor Übergewicht und Diabetes im späteren Leben und erhöht die Intelligenz des Kindes. Weitere Vorteile sind der Schutz vor Infektionen im Säuglingsalter, der Schutz der Entwicklung des unreifen Immunsystems, Schutz vor weiteren Kinderkrankheiten und die entscheidende Bindung zwischen Mutter und Kind.

Es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass die Muttermilch mit künstlichen Produkten, ohne nachteilige Folgen, ersetzt werden kann. Die Beweise in der Serie, die von einigen der führenden Experten auf dem Gebiet beigetragen wurde, lässt keine Zweifel daran, dass die Entscheidung seine Kinder nicht zu stillen, erhebliche langzeitige, negative Auswirkungen auf die Gesundheit, Ernährung und Entwicklung von Kindern und der Gesundheit von Frauen hat, so der Autor der Studie.

Die Auswertung aus dem umfassendsten Bericht über die Verbindungen zwischen Lebensmitteln, Ernährung, körperliche Aktivität und der Krebsprävention betont zusätzlich, dass die…

„Richtlinien und Empfehlungen zur Krebsprävention auf den gesamten Lebenszyklus ausgerichtet sein müssen, und zwar angefangen bei der Geburt.“

Spezielle Empfehlung 2

spezielle-empfehlung-zwei ernährung und krebs Ernährung und Krebs: So könnten 30-40% aller Krebserkrankungen verhindert werden spezielle empfehlung zwei

Die zweite spezielle Empfehlung betrifft Krebsbetroffene.

Zu „krebsbetroffenen“ zählen Menschen mit bestehender oder vorangegangener Krebserkrankung.

Empfholen wird, dass krebsbetroffene von ausgebildeten Ernährungsfachkräften betreut werden sollten und wenn möglich und es keine anderartigen Empfehlungen gibt, die Empfehlungen für Ernährung, gesundes Körpergewicht und körperliche Aktivität eingehalten werden sollten.

Diese Empfehlung gilt nicht für Menschen, die sich in aktueller Therapie befinden.

Unter bestimmten Umständen treffen diese Empfehlungen nicht zu. Zum Beispiel, wenn durch eine Krebstherapie die Verdauungsfunktionen beeinträchtigt sind.

Die Empfehlungen wurden auf der Auswertung des Datenmaterials begründet sind jedoch nicht endeutig genug, um verbindliche Aussagen oder Empfehlungen für Krebsbetroffene zu machen.

Schlussfolgerungen

30-40 Prozent aller Krebsarten könnten mit einem veränderten Lebensstil und veränderten Ernährungsmaßnahmen verhindert werden. Übergewicht, zu wenig Bewegung, nährstoffarme und energiedichte Lebensmittel, gezuckerte Getränke und Produkte aus Auszugsmehlen tragen zu einem gestörten Glucosestoffwechsel und damit Diabetes bei, zu wenig Ballaststoffe, zu viel verarbeitetes Fleisch und eine gestörte Balance von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren tragen allesamt zu einem stark erhöhten Krebsrisiko bei.

Ausreichend Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und ein insgesamt überwiegender Verzehr pflanzliche Lebensmittel in Kombination mit einem gesunden Lebensstil mitsamt der Vermeidung von Übergewicht ist eine wirkungsvolle und einfache Methode, um das Risiko entscheidend zu reduzieren.

Wenn alle Resultate zusammengefügt werden und in der Praxis umgesetzt werden würde, dann könnte eine Anti-Krebs Ernährung/ein Anti-Krebs Lebensstil wie folgt aussehen:

  • Meidung von Übergewicht + Gewicht innerhalb des normalen Körpergewichtsbereichs
  • Körperliche Aktivität als Teil des täglichen Lebens
  • Vermeidung zuckerhaltiger Getränke
  • Begrenzung von energiedichten Lebensmitteln
  • Keine Produkte aus Auszugsmehlen (Mehl Typ 405-1600)
  • Kein zugesetzter Zucker
  • Täglicher Verzehr von 600g nicht stärkehaltigem Gemüse und von Obst (oder 10 Portionen Gemüse und 4 Portionen Obst)
  • Reich an natürlichen Ballaststoffen (Richtwert 30g/Tag)
  • Kein verarbeitetes Fleisch
  • Pro Woche nicht mehr als 300g rotes Fleisch
  • Balanciertes Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren Verhältnis inklusive DHA
  • Geringe totale Fettaufnahme, aber eine Zufuhr von wichtigen essentiellen Fettsäuren
  • Kein Alkohol (wenn Alkohol, dann siehe Empfehlungen oben)
  • Einschränkung des Salzkonsums
  • Erhöhte Zufuhr relevanter Nährstoffe mittels gesunder Kost
  • Reich an Folsäure mittels dunklem Gemüse

Hier ist die vollständige Zusammenfassung zum Nachlesen: Verbindungen zwischen Lebensmitteln, Ernährung, körperliche Aktivität und der Krebsprävention

Quellen:

  1. Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Hrsg.); Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 1; Karlsruhe, 2008
  2. Ludwig, D. S., Peterson, K. E., & Gortmaker, S.L. (2001). Relation between consumption of sugar-sweetened drinks and childhood obesity: a prospective, observational analysis. Lancet, 357, 505–508.
  3. CSPI. „Facts on Health Risks of Sugar Drinks“ unter https://cspinet.org/new/pdf/facts-on-health-risks-of-sugar-drinks.pdf abgerufen am 09.09.2016
  4. Babey, S.H. et al. (Sept. 2009) Bubbling over: Soda consumption and its link to obesity in California. Healthy Policy Brief: UCLA Center for Health Policy Research.
  5. CSPI. „Sugary Drinks“ unter https://cspinet.org/eating-healthy/foods-avoid/sugary-drinks abgerufen am 09.09.2016
  6. Malik, V. S. et al. (2010). Sugar-Sweetened Beverages and Risk of Metabolic Syndrome and Type 2 Diabetes. Diabetes Care, 33, 2477–2483.
  7. Harvard School of Public Health. (2012). Fact Sheet: Sugary Drink Supersizing and the Obesity Epidemic. Harvard
    University. http://www.hsph.harvard.edu/wp-content/uploads/sites/30/2012/10/sugary-drinks-and-obesity-factsheet-june-2012-the-nutrition-source.pdf
  8. CSPI. „Sugary Drinks“ unter https://cspinet.org/eating-healthy/foods-avoid/sugary-drinks abgerufen am 09.09.2016
  9. CSPI. „Facts on Health Risks of Sugar Drinks“ unter https://cspinet.org/new/pdf/facts-on-health-risks-of-sugar-drinks.pdf abgerufen am 09.09.2016
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  12. American Academy of Pediatrics Committee on School Health. (2004). Soft drinks in schools. Pediatrics, 113(1 Pt 1), 152.
  13. Marshall, T. A., Levy, S. M., Broffitt, B., Warren, J. J., Eichenberger-Gilmore, J. M., Burns, T. L., & Stumbo, P. J. (2003). Dental caries and beverage consumption in young children. Pediatrics, 112(3), e184-e191.
  14. Vartanian, L. R., Schwartz, M. B., & Brownell, K. D. (2007). Effects of soft drink consumption on nutrition and health: a systematic review and meta-analysis. American journal of public health, 97(4), 667-675.
  15. Sohn, W., Burt, B. A., & Sowers, M. R. (2006). Carbonated soft drinks and dental caries in the primary dentition. Journal of dental research, 85(3), 262-6. http://search.proquest.com/docview/209474706?accountid=11243.
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  17. vgl. ebd.
  18. CSPI. „Facts on Health Risks of Sugar Drinks“ unter https://cspinet.org/new/pdf/facts-on-health-risks-of-sugar-drinks.pdf abgerufen am 09.09.2016
  19. de Koning, L., Malik, V. S., Kellogg, M. D., Rimm, E. B., Willett, W. C., & Hu, F. B. (2012). Sweetened beverage consumption, incident coronary heart disease, and biomarkers of risk in men. Circulation, 125, 1735-41, S1.
  20. Fung, T. T., Malik, V., Rexrode, K. M., Manson, J. E., Willett, W. C., & Hu, F. B. (2009). Sweetened beverage consumption and risk of coronary heart disease in women. Am J Clin Nutr, 89, 1037-42.
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Florian Kaminski

Autor und Gründer von Foodoholic. Spielt seit dem 4. Lebensjahr Badminton. Trainierte und lernte auf der erfolgreichsten Sport-Eliteschule Deutschlands und kurzzeitig am Olympiastützpunkt. 10-facher Berliner Meister, 8-facher Berliner Vize Meister, 4-facher Norddeutscher Meister, 3. Platz Deutsche Meisterschaft uvm. Studiert Inter. Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie. Ausbildung zum Gesundheitsberater in Planung. Ist beeindruckt vom Buddhismus und liebt das Kochen mit frischen und regionalen Produkten. Besitzt über 100+ fremdsprachige Ernährungs-, Philosophie- und Kochbücher. Hat in 12 Jahren Leistungssport von A-Z fast alles ausprobiert. Setzt auf eine vitalstoffreiche, vollwertige und auf Pflanzen basierte Ernährung. Liebt 92%-ige Schokolade und qualitativ hochwertiges Fleisch. Reduziert seinen Zuckerkonsum auf ein Minimum, setzt auf hochqualitative Fette, trinkt keine Milch und vermeidet Auszugsmehle und Fabrikfette.

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